Pfarreireise Porto-Santiago de Compostela

2018-09-3 Porto (39)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-schlieren.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>114</div><div class='bid' style='display:none;'>1179</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Gesund und munter trafen am Montagmorgen alle auf dem Flughafen Kloten ein und mit einer 45minütigen Verspätung hob unser Flieger nach Porto ab. Angekommen begrüsste uns die Reiseleiterin für den heutigen Tag und machte mit uns eine eindrückliche Panaromafahrt am Atlantik entlang durch die Vororte von Porto ins Stadtzentrum. Die Besichtigung einer Kirche musste entfallen, da diese genau heute den einzigen Tag hatte, wo sie geschlossen war. So ging es weiter mit dem Bus entlang dem alten Tram nach Porto hinein und wir konnten uns einen ersten Überblick erschaffen. Schliesslich genossen wir die Schifffahrt, die uns die eindrücklichen Brücken zeigte und die vielen Kirchen in Porto in der Sihouette. Geschafft von diesen ersten Eindrücken ging es ins Hotel zum Zimmerbezug und das Warten aufs Essen, denn 1930 Uhr ist hier eine Stunde später als in der Schweiz.
Kurt Vogt,
Am reichhaltigen Buffet konnten sich alle erfreuen und an den Tischen herrschten angeregte Gespräche über das Erlebte, den ersten Tag und vieles mehr.
Der Dienstag begann mit dem Frühstück und dann der Besichtigung der Kathedrale von Porto mit ihrem fwunderbaren Blick. Der Eingang zur Kathedrale ist geprägt von zwei Schlangen, die den bösen Geistern den Eintritt verwehren: uns liessen sie rein, was ein gutes Zeichen war und ist. Die imposante Ausschmückung mchte auf uns einen grossen Eindruck. Weiter gings zur Kirche Santa Klara, die komplett im barocken Stil geschmückt ist. Schlieslich gins zur bekannten Bahnhofshalle mit den schönen Kacheln, die die wichtigsten Elemente von Porto darstellen: Erzählungen aus der Geschichte, die Lage, die wirtschaftichen Einnahmequellen usw. Nach einer kurzen Kaffeepause gings zur Kirche Sankt Franziskus und dann zum wohlverdienten Mittag. Als Abschlusss gab es danach die Besichtigung der Handelskammer mit sehr eindrücklichen Räumen und schliesslich der Empfangssaal mit arabischen Motiven. Und hier am Boden gibt es bei der Türe eine Besonderheit. Der Parkett ist "falsch" verlegt und bildet nicht die Mitte zur Türe. Symbolisch ausgedrückt damit in einem weltlichen Saal: nur Gott ist perfekt, der Mensch macht Fehler....
Auf den historischen Turm konnten wir leider nicht infolge des grossen Andranges. So dass sich nur eine Person hingab zum Warten auf den Eintritt und dann das Hinaufsteigen mit der schönen Aussicht.
Der Mittwoch war geprägt von Guiamaraes, wo der erste König Portugals geboren und getauft wurde und die Altstadt Weltkulturerbe ist. Weiter gings nach Braga mit der imposanten Kathedrale und den schönen Blumenanlagen. Hier feierten wir in der Basilika dos Congresdados die Eucharistiefeier und stellten fest, dass gerade viele Bedürftige zur Essensabgabe durch die Kirche hierher kamen. Schliesslich gings nach Baiona, wo wir das Hotel bezogen in einer besonderen Atmosphäre.
Beachten Sie die beiden Abendmahlsdarstellungen, die wir in Guiamaraes und Braga gefunden haben.
Den Abend genossen wir bei einem gemütlichen Abendessen.
Am Donnerstagmorgen feierten wir miteinander die Eucharistie in der schönen Kirche Santa Maria de Baiona. Hier wird die Mutter als schwangere Frau dargestellt und gibt es einen Seitenaltar mit der Heiligen Liberta, einer regionalen Heiligen, die gekreuzigt dargestellt wird. Dann ging es zum Grenzort Tui, der gerade für Pilger auf dem Jakobsweg sehr wichtig ist und eine wunderschöne Kathedrale besitzt. In der Altstadt nahmen wir eine Zwischenverpflegung zu uns und fuhren dann weiter nach Pontevedra für eine weitere Marienkirche. Mit der Besichtigung der Altstadt schlossen wir hier ab und fuhren zum Hotel in Santiago de Compostela.
Am Freitag hatten wir den Vormittag zur freien Verfügung und alle waren miteinander unterwegs. Wir gingen zuerst zum Alameda-Park bei dem unser Gruppenfoto mit der Kathedrale im Hintergrund gemacht wurde. Schliesslich besuchten wir das Pilgermuseum mit der Geschichte des Jakobsweges, den verschiedensten Jakobsdarstellungen und Pilgerausrüstungen. Alsdann war es Zeit für den Pilgergottesdienst, der in Spanisch gehalten wurde und das grosse Weihrauchfass zwar sichtbar war, aber nicht eingesetzt wurde. Die Mittagspause ging dann schnell vorbei und es folgte eine 2,5 stündige Führung in der Kathedrale und im Kathedralmuseum. Müde und erschöpft kehrten wir ins Hotel zurück.
Samstag hiess eigentlich zumindest für den Vormittag "frei". Doch die freie Zeit wurde benutzt um nochmals durch Santiago zu spazieren, einzukaufen, die Atmosphäre geniessen. Andere gingen nochmals in die Kirche für den Besuch am Grab des hl. Jakobus, das Berühren der Schulter der Jakobsstatue, das stille Gebet und zur Ruhe finden. Eine jede Person nach seinem Wunsch. Um 13 Uhr ging es dann zum letzten Höhepunkt: Finisterre. Der Küste entlang fuhren wir nach Carnota mit den berühmten Kornspeichern und Taubenschlägen. Weiter gings an der eindrücklichen Küste nach Finisterre, wo wir zuerst den Blick auf das Meer auf uns wirken liessen um die Erdkrümmung wahrzunehmen und die Bedeutung von Ende der Welt. Dann feierten wir Gottesdienst in der alten Marienkapelle, die bereits für den festlichen Prozessioonstag geziert war. Zurück gings ins Hotel und dann zum Abschlussessn in die Altstadt von Santiago de Compostela. Damit endet die Reise und am Sonntag ist "nur" noch Rückflug in die Schweiz. Danke allen Teilnehmenden fürs Mitmachen, fürs Interesse und für das Einbringen Ihrer jeweiligen Persönlichkeit.
Pfarreireise Porto-Santiago
52 Bilder
Fotograf Kurt Vogt
52 Bilder
Autor: Kurt Vogt     Bereitgestellt: 03.09.2018    
aktualisiert mit kirchenweb.ch