Berührende Führung durch das Krematorium Nordheim

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20181011_132205: Abdankungshalle Friedhof Nordheim

Interessierte unserer Pfarrei besuchte das Krematorium Nordheim
Matthias Merdan,
Bei einer Führung wollten wir mehr über das Thema Kremation erfahren. Wir wurden mit viel Wissenswertem und Überraschendem belohnt.
Der Leiter des Krematoriums, Herr Cyrill Zimmermann, führte uns durch das weitläufige Krematorium Nordheim an der Käferholzstrasse. Er erzählte, dass das Krematorium 1967 gebaut worden sei. Es ist zuständig für die Stadt Zürich sowie für zahlreiche Agglomerationsgemeinden. Sechs Verbrennungsöfen sind im Einsatz. Heutzutage werden 87 Prozent der Verstorbenen kremiert, nur noch jede 13. Person wird erdbestattet. Die Bestattung ist weitgehend unentgeltlich.
33 Aufbahrungsräume stehen zur Verfügung, zehn bis 15 von ihnen werden durchschnittlich benötigt. Auffallend war, wie schön die Aufbahrungsräume hergerichtet sind.
Ist der Zeitpunkt der Kremation gekommen, so bedarf es einiges an Erfahrung: «Die Betriebstemperatur in den Öfen ist 700 Grad, im Durchschnitt werden die Verstorbenen bei mindestens 1000 Grad kremiert ». Eine Kremation kann unterschiedlich lange dauern.
Auf den Heimweg nahmen wir die Gewissheit mit, dass auf den sorgsamem Umgang mit Verstorbenen im Krematorium Nordheim grössten Wert gelegt wird und für das Personal dort ein Mensch auch dann noch ein Mensch ist, wenn er nicht mehr lebt.
Autor: Matthias Merdan     Bereitgestellt: 12.10.2018     Besuche: 15 Monat
aktualisiert mit kirchenweb.ch