Schritt für Schritt - Gebet am Donnerstag

Kloster Fahr<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-schlieren.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>2</div><div class='bid' style='display:none;'>496</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

«Gebet am Donnerstag»

«Wir alle wissen, wie es um unsere Kirche steht. Unrecht geschah und geschieht, Macht wurde und wird missbraucht. ‹Bei euch aber soll es nicht so sein›, sagt Jesus.» (aus: Gebet am Donnerstag). Eine Initiantinnengruppe rund um Priorin Irene Gassmann, Kloster Fahr, lädt alle Menschen, denen das regelmässige Gebet ein Anliegen ist, ein, jeden Donnerstag um Veränderung in der Kirche und für neuen Mut für den eigenen Weg in und mit der Kirche zu beten. Für diesen Aufruf wurde das «Gebet am Donnerstag» verfasst.
Kurt Vogt,
Anstoss für die Lancierung der Initiative gab eine Aussage von Felix Gmür, Bischof von Basel, der an der Vernissage des Buches «Ein weiter Weg» des Projektes «Für eine Kirche mit* den Frauen» auf die Wichtigkeit der Kontemplation hinwies. «Diese Anregung hat Resonanz bei mir ausgelöst», sagt Priorin Irene Gassmann. Wege der Aktion gebe es viele, doch die Kontemplation und das regelmässige Gebet um Veränderung sei ebenso wichtig. Über die Netzwerke der Benediktinerin Irene Gassmann sollen zunächst die Benediktinerinnenklöster im deutschen Sprachraum sowie rund um den Erdkreis dazu eingeladen werden, das «Gebet am Donnerstag» in die entsprechende Komplet des Stundengebetes aufzunehmen.

Wo es schon Donnerstagsgebete gibt, wird dazu ermuntert, das «Gebet am Donnerstag» auch in Pfarreien, Bibel- und Hauskreisen zu sprechen. Auch das persönliche Gebet für sich allein helfe, sind die Initiantinnen überzeugt. Es sei ihnen wichtig, dass das «Gebet am Donnerstag» nicht am Kloster Fahr, an einzelnen Kantonalkirchen oder der Deutschschweiz hänge, sondern dass ein weltumspannendes Gebetsnetz wachse und langsam Kraft entfalte. Es gehe darum, dass dieses Gebet denen, die es regelmässig donnerstags sprechen, Mut und Zuversicht schenken solle, eine weitere Woche den Weg in und mit der Kirche zu gehen – «Schritt für Schritt und in Verbindung mit allen Frauen und Männern, die es sprechen. Veränderung braucht Zeit und stete Rückbindung an den Ursprung und die spirituellen Quellen. In der Kirche ist dies das regelmässige Gebet», so Priorin Irene Gassmann.

Auf dieser Homepage wird das Gebet zum » Downnloaden zur Verfügung gestellt. Weiter sollen auf der Homepage alle » Orte veröffentlicht werden, an denen das «Gebet am Donnerstag» durchgeführt wird.

Heute, am Tag der heiligen Scholastika, der Schwester Benedikts von Nursia, wird die Einladung zum «Gebet am Donnerstag» veröffentlicht. Scholastika betete einst darum, dass ihr Bruder länger bei ihr zum Gespräch verweilen möge. Gott schickte der Legende nach ein Unwetter, und Scholastika sagte zu Benedikt: «Geh, Bruder, wenn du kannst.» In Anlehnung an diese Episode schliesst das «Gebet am Donnerstag» mit den Worten: «Im Sinne der heiligen Scholastika wollen wir Schritt für Schritt vorwärtsgehen, beten und handeln, wie sie es getan hat: ‹Geht, Schwestern und Brüder, wie ihr könnt!›»
Information

Das erste «Gebet am Donnerstag» wird am 14. Februar 2019 um 19.30 Uhr im Kloster Fahr im Rahmen der Komplet gebetet werden. Für weitere Informationen: Priorin Irene Gassmann, info@gebet-am-donnerstag.ch

Initiantinnen: Dorothee Becker, Anne Burgmer, Priorin Irene Gassmann und Jeanine Kosch
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Anmerkung der Pfarrei Schlieren
Die Pfarrei Schlieren unterstützt dieses Gebet. Sie führt jedoch keine neue Gebetszeit ein und lädt die Gläubigen ins Kloster Fahr ein und das Gebet zu Hause zu beten.
Autor: Kurt Vogt     Bereitgestellt: 11.02.2019     Besuche: 37 Monat
aktualisiert mit kirchenweb.ch