Absagen und Veränderungen

Abgesagt<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>kirchenweb.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>203</div><div class='bid' style='display:none;'>4379</div><div class='usr' style='display:none;'>1</div>

Auf Grund der Situation und dem Entscheid des Bundesrates, der Kantonsregierung und der kirchlichen Verantwortlichen bezüglich dem Corona-Virus, müssen wir leider alle nicht-gottesdienstlichen Veranstaltungen bis zum 19. April 2020 absagen.
Kurt Vogt,
Über das Datum vom 19.4.2020 hinaus sind bereits jetzt abgesagt:
Die Erstkommunionen vom 17. und 24. Mai 2020 sind abgesagt. Nähere Informationen hierzu folgen später.

Ein Sonderregelung betrifft die Gottesdienste.
Es finden vorläufig keine Taufen und Hochzeiten statt. Beerdigungen sind nur noch im Familienkreis am Grab möglich (nicht mehr in der Friedhofskapelle oder Kirche)
Unsere Gottesdienste sind nur per Internet Livestream möglich :» Livestream
Die Kirche bleibt von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr zum persönlichen Gebet offen. Wir dabei um Einhaltung eines entsprechenden Abstandes.

Ergänzend zu den Ausführungen des Bundes sind die » Informationen der Bistumsleitung zu Massnahmen wegen dem Coronavirus zu berücksichtigen.

Wir danken für Ihr Verständnis und schliessen mit den Gedanken von Bischof Peter Bürcher
" Gläubige Sicht auf die Ereignisse und pastorale Empfehlungen
Wenn Sie auf das Thema des Corona-Virus in Verkündigung und Katechese zu sprechen kommen, gilt es zu bedenken, was im “Katechismus der katholischen Kirche” über die physischen Übel festgehalten ist: “In seiner unendlichen Weisheit und Güte jedoch wollte Gott aus freiem Entschluss eine Welt erschaffen, die ‘auf dem Weg’ zu ihrer letzten Vollkommenheit ist. Dieses Werden bringt nach Gottes Plan mit dem Erscheinen gewisser Daseinsformen das Verschwinden anderer, mit dem Vollkommenen auch weniger Vollkommenes mit sich, mit dem Aufbau auch den Abbau in der Natur. Solange die Schöpfung noch nicht zur Vollendung gelangt ist, gibt es mit dem physisch Guten folglich auch das physische Übel” (Nr. 310).

Papst Franziskus hat diesen Gedanken in seiner Enzyklika “Laudato si’” weiterentwickelt: “In gewisser Weise wollte Gott sich selbst beschränken, als er eine Welt schuf, die der Entwicklung bedarf, wo viele Dinge, die wir als Übel, Gefahren oder Quellen des Leidens ansehen, in Wirklichkeit Teil der ‘Geburtswehen ’ sind, die uns anregen, mit dem Schöpfer zusammenzuarbeiten (...). Das Ziel des Laufs des Universums liegt in der Fülle Gottes, die durch den auferstandenen Christus – den Angelpunkt des universalen Reifungsprozesses – schon erreicht worden ist. (...). Der letzte Zweck der anderen Geschöpfe sind nicht wir. Doch alle gehen mit uns und durch uns voran auf das gemeinsame Ziel zu, das Gott ist, in einer transzendenten Fülle, wo der auferstandene Christus alles umgreift und erleuchtet” (Nr. 80 und 83).

Eine Welt, die sich oft selbst zu genügen scheint und die nicht selten ihr letztes Ziel in sich selbst sieht, wird durch die gegenwärtigen Ereignisse an ihre Zerbrechlichkeit und Machtlosigkeit erinnert. Auch für uns ist die gegenwärtige Stunde eine Gelegenheit, über unsere Verletzlichkeit und Sterblichkeit nachzudenken, gerade in der Vorbereitungszeit auf die Feier des Leidens, Sterbens und Auferstehens unseres Herrn Jesus Christus. Es gilt für uns alle, die wir in der Seelsorge tätig sind. Getragen von der Hoffnung, welche uns unser Glaube schenkt, sind wir eingeladen, auch mit den Gläubigen über die aktuellen Zeichen der Zeit im Licht des Glaubens und im betrachtenden Gebet nachzudenken. Und wir sollen ihnen von neuem die Hoffnung und Zuversicht vermitteln, die uns das Christsein schenkt. Denn Gott ist ein Gott mit uns."


Wir danken Ihnen allen für Ihr Engagement zum Wohle aller. Wir sind froh um mögliche Nachbarschaftshilfen und soziale Kontakte durch Anrufe, Telefonate, SMS, und Zuwinken usw., Oder lassen Sie ihre Nachbarn Ihr Dasein spüren mit einer Notiz an der Türe, die hingelegt wird und viele andere Möglichkeiten.

Tragen Sie Sorge zu sich und halten Sie sich an die Regelungen der verschiedenen Institutionen - besonders des Bundes.

Pfr. Kurt Vogt
Bereitgestellt: 13.03.2020     Besuche: 156 Monat
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