Mein Blick - von unten nach oben

2020-Frühling Kirche (4)<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-schlieren.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>3</div><div class='bid' style='display:none;'>1919</div><div class='usr' style='display:none;'>4</div>

Viele wenden in diesen Tagen den Blick nach unten infolge der vielen negativen Informationen oder neuen Entscheidungen, die einschränkend wirken. Doch der Blick nach unten, kann auch den Blick öffnen wieder zuversichtlich zu werden.
Kurt Vogt,
Als ich aus dem Pfarreizentrum herauskam, blickte ich auf den Boden und sah diese Blütenpracht. Es sind nicht einfach nur Blumen in gelb. Nein, es ist eine riesige Farbenvielfalt und alle diese kleinen Blumen ergänzen sich zu einem grossen Ganzen.
Lädt uns der Blick nicht ein, uns wieder auf das Wesentliche des Lebens zu orientieren und zu fragen, was wir denn alles haben: Können wir sehen, wie auf einmal Menschen wieder füreinander da sind, sich nach dem Befinden fragen, sich zuwinken, aufmuntern, sich symbolisch an der Hand nehmen. Sicherlich, das Leben wird verlangsamt, doch steckt darin auch eine Chance zum Wahrnehmen.
Wenn wir Wahrnehmen, was da ist, dann sind wir auch bereit Rücksicht zu nehmen, sich an die neuen Regeln zu halten. Oder wie der Bundesrat sagt: "Einer für alle, alle für Einen". Der Blick in die Tiefe ist der Blick in unser Leben und unser Wesentliches Dasein: wir sind Menschen und zum Menschsein sollen wir Sorge tragen.
Ich lade Sie ein, werden Sie für Ihre Mitmenschen zu einer Blume, die Freude macht. Möglichkeiten sind:
- Nachbarschaftshilfe
- Nachfragen wie es geht: mit Telefon oder Brief
- mit kleinen Infos/Grüssen im Briefkasten
- mit Worten oder Zuwinken
- mit vielleicht nachfragen, ob Einkäufe gemacht werden können
Vor allem aber: sind sie Da und setzen Sie das Zeichen: melde dich, wenn du was brauchst. Hab keine Angst. Ich bin da.
Viel Kraft und viel Zuverischt
Pfr. Kurt Vogt
Bereitgestellt: 18.03.2020    
aktualisiert mit kirchenweb.ch