Auf den Spuren der Antike

Klangschale <span class="fotografFotoText">(Foto:&nbsp;Isabel&nbsp;Bruni)</span><div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-schlieren.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>148</div><div class='bid' style='display:none;'>2230</div><div class='usr' style='display:none;'>61</div>

Eine Zeitmaschine hatten sie keine,
dafür umso mehr Spass und Abenteuer!
Wenn sie Lust haben zu wissen, was Frau Sonetto und Frau Bruni zusammen mit einem familiären Grüppchen an Kindern in der letzten Ferienwoche erlebt haben, dann sind sie hier genau richtig!
Isabel Bruni,
Es war schon etwas früh, als die ersten Kinder am Montagmorgen ihre Gesichter im Josefshüüsli durch die Tür steckten. Es war dementsprechend auch ruhig - aber sie können sich vorstellen, dass das nicht lange dauerte!

Unser erster Lagertag stand unter dem Thema "bereshit bara"; also "Am Anfang". Das Programm animierte die fünf Kids dazu, Fensterbilder zur Schöpfungsgeschichte und zu den biblischen Gründungsväter zu gestalten. Zu Essen gab es natürlich auch etwas passendes: Pita Brote mit Falafel. Nach dem Mittagessen, durften die Kinder sich auf eine Fantasiereise mit einem Kondor begeben, die wieder etwas Ruhe und Entspannung in den Alltag brachte. Logisch, dabei bleibt es nicht, denn nach einigen Runden "Black Stories - Bibel Edition" (bei dem wir uns sage und schreibe mit dem Buch der Könige auseinandergesetzt haben), tauchten wir wieder ab in eine kreative Welt.
Erschafft (wie Gott am Anfang), haben Sie Schmuck, Schalen und Lichter-Ständer aus Beton. Glücklich und zufrieden ging es so auf den Abschluss des Tages zu.

Das Morgenessen am Dienstag war eine hastige Angelegenheit. Denn heute machten wir uns auf die Spuren der Römer, ganz in der Nähe. In Vindonissa lösten wir den Fall des goldenen Adlers und trugen somit dazu bei, dass sich das Heer nicht vor Panik auflöste! Was? Sie glauben mir nicht?
Vielleicht probieren Sie es selber mal aus ;)
Leider hatten wir keine goldenen Streitwagen, die uns zum Museum auf der anderen Seite brachte. Und hier verwandelte sich die Gruppe von römischen Legionären in Ausgräberinnen und Museumsdirektoren. Sie knackten Codes ohne Rätsel und entdeckten vielerlei Dinge die unter der Erde vergraben waren. Aber auch die Römer mussten wir verlassen.

Am Mittwoch wartete ein Ausflug auf die Arche auf uns - bei kaltem Wind und schönem Wetter besuchten wir den Zoo. Ansscheinend waren wir nicht die Einzigen, die sich an diesem Tag getrauten, ihre Nasen in diese Arche zu stecken. Wir besuchten die Fische und Schlangen, guckten uns Frösche und Tukans an, und fuhren dann die Strecke mit dem Express bis hin in die neue Lewa Savanne. Ein absolutes Highlight! Wer hätte schon gedacht, dass Hyänen so beliebte Tiere sein könnten? Na, auf jeden Fall... nach Elefanten und der Aufwärmung in der Masoala Halle, hiess es leider auch da: nach Hause gehen.

Der Donnerstag stand unter dem Zeichen des Olymps. Neben den Bastelarbeiten, die fertig gemacht worden sind, gab es zum Mittagessen wieder etwas griechisch angehauchtes. Für Entspannung sorgte eine Reise mit dem kleinen Drachen Beefy, der die Kinder über Hügel und Täler zu seinem versteckten Drachenschatz hinter dem Wasserfall brachte. Oder ins Traumland, aber wir wollen ja nicht pingelig sein...
Danach rätselten die Mädchen gegen die Jungs um einen Platz im Olymp. Sie Rätselten und spielten Spiele.

Der Freitag nahte schneller als uns lieb war. Es sollte für alle ein sehr langer Tag werden! Nach dem Frühstück setzten sich die Kids wieder an ihre Fensterbilder und verbrachten so den Morgen. Den Pasta-Auflauf von Frau Sonetto verputzen die Kinder mit grossen Enthusiasmus! Ich durfte die Mädchen und Jungen wieder abtauchen lassen - auf ihren eigenen Wunsch hin. Begleitet von ruhiger Musik und meiner Stimme, liess ich sie entschweben. Weit weg ins Weltall. Auf einen neuen Planeten, der unserem sehr ähnlich ist. Danach machten Sie es sich bequem und schauten zusammen "eine Nacht im Museum". Passend, denn nach dem Aufräumen und Nachtessen ging es um 21.00 Uhr, ausgestattet mit Taschenlampen in die Tutanchamunausstellung. Spannende Gegenstände aus Gold und anderen Materialien warteten auf uns. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und so mussten wir die letzten Ausstellungsstücke im Schnelldurchlauf anschauen, um unseren Zug nicht zu verpassen, der uns kurz vor 23.00 Uhr wieder zurück in unsere Welt brachte.

Es hat eine menge Spass gemacht und wir sind allen dankbar, die uns geholfen haben, diese Woche umzusetzen! Es war schön.
Bereitgestellt: 19.10.2020     Besuche: 61 Monat
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