FMG-Reisebericht vom 22. August von Helen Adler

Schiffstation Stein am Rhein<div class='url' style='display:none;'>/</div><div class='dom' style='display:none;'>pfarrei-schlieren.ch/</div><div class='aid' style='display:none;'>21</div><div class='bid' style='display:none;'>744</div><div class='usr' style='display:none;'>17</div>

War es die Schifffahrt, das Städtchen Stein am Rhein oder der Besuch der Kartause Ittingen, das sehr viele FMG-Mitglieder begeisterte, an diesem Ausflug teilzunehmen. Am Abend waren auf jeden Fall alle zufrieden und schauten auf einen erlebnisreichen Tag zurück.
Sonja Recht,
Urs Peyer chauffierte uns in einem neuen Car von Schlieren nach Schaffhausen, wo bereits das Schiff bereit stand. Auf der gemütlichen Fahrt, vorbei an Diessenhofen nach Stein am Rhein wurden uns Kaffee und Gipfeli serviert, und wir konnten auch die Fahrt auf Deck geniessen. War der Himmel am Morgen noch bedeckt, strahlte die Sonne bei unserer Ankunft in Stein. Vor dem Mittagessen hatten wir noch Gelegenheit, die schönen Malereien an den Fassaden zu bewundern oder uns in einem der vielen kleinen Läden umzusehen. Direkt an der Uferpromenade des Rheins, im Garten des Rest. Wasserfels durften wir ein feines Mittagessen geniessen. Auch nachher blieb noch etwas Zeit zum Lädele und einige fanden ein Souvenir.
Am Nachmittag stand der Besuch der Kartause Ittingen auf dem Programm. Nach einer kurzen Fahrt erreichten wir diesen idyillischen Ort, wo sich früher die Augustiner und später die Kartäuser angesiedelt hatten. Nach der Auflösung des Klosters und nach jahrelangem Privatbesitz übernahm 1977 eine Stiftung die Anlagen. Ein Gutsbetrieb bewirtschaftet die 100 ha Land und 10 ha Reben. Hotels, Restaurant, Museen, das evang. Kultur- und Bildungszentrum gehören zu den Anlagen, nebst Kellerei, Brauerei, Bäckerei, Käserei, Metzgerei, Gärtnerei sowie eine Wohn- und Arbeitsstätte für geistig- und psychisch beeinträchtigte Menschen. Auf einem Rundgang durch die schönen Gartenanlagen sahen wir von den über 1000 Rosenstöcken leider nicht mehr so viele blühende Rosen. Einzigartig ist die Barockkirche mit wunderschönen Deckengemälden und besonderem Chorgestühl. Im Klosterladen konnten wir uns mit Köstlichkeiten aus den Produktionsbetrieben eindecken. Nach einem kühlen Ittinger-Bier oder sonst einer Erfrischung im Garten des Restaurants, worin sich das über 100 Jahre alte Mühlrad befindet, mussten wir leider Abschied nehmen. Wir werden diesen Ort sicher wieder einmal besuchen, denn um alles zu sehen, war die Zeit zu kurz.
Die Rückfahrt nach Schlieren dauert etwas lange, standen wir doch, wie viele andere auch, im Stau. Aber mit anregenden Gesprächen und Gesang brachte uns Urs wohlbehalten nach Schlieren zurück. Wir waren uns alle einig, es war ein wunderschöner Tag.
Autor: Sonja Recht     Bereitgestellt: 25.08.2017    
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