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"Jan der Idiot" - Aufführung des Theaterwerkes von Silja Walter

"Jan der Idiot" - Aufführung des Theaterwerkes von Silja Walter
So. 15.03.2020, 17.00 bis 19.00 Uhr
Pfarreizentrum, Uitikonerstrasse 39, 8952 Schlieren
Das erste Schauspiel, das Silja Walter im Jahr 1975 für das Theater 58 geschrieben und im Jahr 1990 völlig umgearbeitet hat.

Ein beklemmend sinnlicher, spannender und unmittelbar zugänglicher Text, nie platt oder anbiedernd noch hymnisch abhebend.


Worum geht es?
Um Liebe, Eifersucht, Hass. Um die alte, ewig neue Geschichte der Frau zwischen zwei Männern, die eine klare Wahl trifft – und ihr zum Opfer fällt.

Es geht um die ungleichen Rivalen: den Schuft, den den Leidenschaften seines Herzens aus- gelieferten Menschen im Guten wie im Bösen, den Mörder. Und um den Reinen, den „tumben Tor“, den Unschuldigen, der die Schuld auf sich nimmt – den „Idioten“.

Das Thema ist zeitgemäss und doch zeitlos. Es ist weit mehr als eine banale Dreiecksge-schichte mit Mord, Alkoholproblematik und dem Traum von der Flucht auf eine Insel, in die heile Welt. Es geht um die menschliche Existenz schlechthin.

Ausgangspunkt ist die Theaterprobe. Das Ensemble des Theater 58 probt eine zentrale Szene von Dostojewskis „Idiot“. Myschkin, Rogoschin und Nastassja, die drei Hauptdarsteller proben die Kreuztausch-Szene. Jan will die Rolle des „Myschkin“ nicht mehr spielen, da sie ihn überfordert. Er bricht durch sie hindurch „wie durch Eis“. Jérôme, der Haltlose spielt die Rolle des „Rogoschin“, will nun den Guten spielen. Jan soll „Rogoschin“, den Bösen spielen. Beide spielen nun die Rollen, die eigentlich nicht zu ihnen passen, und sie spielen sie glänzend. Silja Walter zeigt überzeugend, dass das Gute und Böse in jedem Menschen angelegt ist. Das Stück endet tragisch und folgerichtig wie eine antike Tragödie. Mit der Ueberführung des Mörders wie ein Krimi, mit der Schuldübernahme durch den Reinen wie ein mittelalterliches Mysterienspiel.

Silja Walter ist mit diesem Schauspiel über sich selbst hinausgewachsen. Ihre Bilder sind von grosser Gestaltungskraft, ihre Sprache ist wortgewaltig. Stille und Ausbrüche wechseln sich ab und nehmen das Publikum gefangen.

Das Stück bietet Stoff für Gespräche für Junge und Alte, für ein Publikum, das gewillt ist, sich mit existentiellen Fragen auseinanderzusetzen. Geeignet auch für ältere Jugendliche

Ein grossartiger Stoff, den das Theater 58 zum 100. Geburtstag der grossen Dichterin und Mystikerin in einer Neuinszenierung zeigt.
aktualisiert mit kirchenweb.ch